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Befruchtung und Einnistung


 

Fakten

Die Eizelle bewegt sich etwa 1,2 mm pro Minute in Richtung Gebärmutter. Die Spermien kommen jede Minute 2-3 mm voran. Sie erreichen die Eizelle in dem Eileiter in etwa 50 Minuten (15-18 cm).

Der säuerliche pH-Wert in der Scheide lässt die Spermien koaguieren. Die Enzyme in der Spermienflüssigkeit sorgen jedoch dafür, dass das Sperma wieder verfüssigt wird und sich die Spermien wieder bewegen können.

Die Spermien werden von einer Substanz, die von der Eizelle produziert wird, aktiviert. Sie versammeln sich um die Eizelle herum. Einer der Köpfe dringt in die Eizelle ein und wirft dabei seinen Schwanz ab. Sobald ein Kopf drin ist, schüttet die Eizelle eine andere Substanz aus, die verhindert, dass weitere Spermien in die Zelle eindringen können und sie blockiert auch ihre Bewegungen.

5 Tage nach der Befruchtung kommt die Eizelle in der Gebärmutter an. Die Einnistung fängt am 7. Tag an und die befruchtete Eizelle ist am 11. Tag mit den Zellen der Gebärmutterschleimhaut vollkommen bedeckt. Die Einnistung ist abgeschlossen.

Bis zur 12-13. Schwangerschaftswoche entwickelt sich ein männlicher und ein weiblicher Embryo noch gleich. Auf bestimmte Faktoren differenzieren sich die Geschlechter nach dieser Zeit. In dem Mädchen reifen die ersten Eizellen schon im 3-4. Monat während der embryonalen Entwicklung an. Als Neugeborene haben Mädchen schon 200.000 Eizellen, die dann später in der Pubertät zu Ende reifen werden.


Kann man die Einnistung an der Temperaturkurve sehen?
In den meisten Fällen kann man die Einnistung an der Kurve nicht sehen. Man kann sie aber in zwei Fällen vermuten:
1) Man hat eine sogenannte Einnistungsblutung (SB), irgendwann zwischen 5-10 Tagen nach dem ES.
2) Man hat eine sogenannte triphasische Kurve, was heisst, dass die Tempi nach der Einnistung nochmal erhöht wird und man so 3 Tempiebenen hat. Dies hat etwas damit zu tun, dass der Körper noch mehr Progsteron ausschüttet, was die Tempi nochmal ansteigen lässt. Triphasische Kurven kommen jedoch auch oft in Menszyklen vor, deswegen ist dieses Zeichen nur ein Nachträgliches.


Eine Studie über die Zusammenhänge zwischen der Einnistungszeit und dem Fehlgeburtrisiko:

Eine amerikanische Studie hat bis zu sechs Monate lang täglich den Urin von 221 Frauen, die schwanger werden wollten, getestet.
Bei 189 (95%) von 199 untersuchten Schwangerschaften gab es ausreichende Datenmengen für weitere Auswertungen.

  • Von diesen 189 Schwangerschaften hielten 141 (75%) länger als sechs Wochen (gerechnet ab der letzten Menstruation), 48 Schwangerschaften (25%) endeten in einer frühen Fehlgeburt.

  • Bei den Schwangerschaften, die länger als 6 Wochen hielten, konnte das hCG 6 bis 12 Tage nach dem Eisprung erstmalig nachgewiesen werden.

  • Bei 118 Frauen (84%) fand die Einnistung also am Tag 8, 9 oder 10 statt. Das Risiko der frühen Fehlgeburt stieg, je später die Einnistung stattfand.

  • Bei den 102 Schwangerschaften, bei denen die Einnistung am 9 Tag stattfand, endeten 13% in frühen Fehlgeburten. Das Verhältnis stieg bis auf 26% bei der Einnistung am Tag 10, lag bei 52% am Tag 11 und schließlich bei 82% nach dem 11. Tag.

Schlussfolgerung: In den meisten erfolgreichen Schwangerschaften findet die Einnistung 8 bis 10 Tage nach dem Eisprung statt. Das Risiko einer frühen Fehlgeburt steigt, je später die Einnistung stattfindet.



 
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